Gastroskopie (Magenspiegelung)

Mit  Hilfe eines Endoskops (ein biegsames optisches Instrument) werden Speiseröhre, Magen und Zwölffingerdarm betrachtet und auf krankhafte Veränderungen untersucht.
Bei Bedarf können schmerzlos kleine Proben zur feingeweblichen Untersuchung entnommen werden.

Angst vor einer Magenspiegelung ? Völlig unnötig !

Grundsätzlich kann eine Spiegelung ohne Medikamente durchgeführt werden. Um dem Würgereiz bei Einführen des Instrumentes vorzubeugen, kann die Rachenschleimhaut mit einem Spray betäubt werden. Durch Gabe eines Beruhigungsmittels kann die Untersuchung zusätzlich erleichtert werden.
Die Magenspiegelung ist eine riskikoarme Routineuntersuchung und kann damit auch bei alten und kranken Menschen durchgeführt werden. Komplikationen sind äußerst selten..

Nur eine Magenspiegelung macht es möglich, die Schleimhaut in Speiseröhre, Magen und Zwölffingerdarm zuverlässig zu beurteilen und krankhafte Veränderungen rechtzeitig zu erkennen. Insbesondere zur Diagnose von Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren und bei andauerndem Sodbrennen ist eine Spiegelung unHelicobacter pyloriverzichtbar.
Fester Bestandteil der Magenspiegelung ist eine Untersuchung auf Helicobacter pylori, ein Bakterium, welches zu Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren führt, unter denen früher viele jahrzehntelang gelitten haben.Heute kann man mit einer einwöchigen Kombinationstherapie nicht nur die Geschwüre zum Abheilen bringen; in den allermeisten Fällen ist es damit möglich, das Bakterium aus dem Magen zu eliminieren und somit eine dauerhafte Gesundung zu erreichen

Vorbereitung

  • Bitte nehmen Sie nach Mitternacht keine feste Nahrung mehr zu sich und kommen Sie nüchtern zur Untersuchung.
  • Bitte rauchen Sie auch am Untersuchungstag nicht.
  • Kommen Sie nicht mit dem Auto.
  • Wenn möglich, bringen Sie eine Begleitung mit, damit Sie nach der Beruhigungsspritze sicher nach Hause kommen.

Bitte beachten Sie:

Falls Sie sich eine Beruhigungsspritze geben lassen, müssen sie zu Ihrer eigenen Sicherheit noch einige Zeit beobachtet werden.
Mit Begleitung können Sie nach einer Stunde gehen, ohne Begleitung müssen Sie mindestens zwei Stunden unter unserer Aufsicht bleiben

Gastroskopieverbot für Hausärzte

Leider dürfen wir seit 2003 als “Hausärzte” keine Magenspiegelungen bei “normalen” Kassenpatienten mehr durchführen.
Aber auch als “Normalbürger” (in der gesetzlichen Krankenversicherung) können Sie  weiterhin von uns untersucht werden, müssen dann die Kosten (80 - 90 €) aber selbst übernehmen. Fragen Sie uns.
Privatversicherte und Mitglieder der Postbeamtenkrankenkasse sind davon allerdings nicht betroffen. Für diese gelten die Preise der amtlichen GOÄ.

Zuletzt aktualisiert am 01.01.2011
© Dr. Detlef Bothe